Die GPA
400 ist für Unternehmen mit bis zu 250
Mitarbeitern ausgelegt und als leistungsstarke 2U Appliance für
den Einbau im Serverschrank vorgesehen. Zu den Features gehören
unter anderem HA, VLAN, Single Sign On, Bridging, VPN SSL über x.509
Zertifikate + IPsec, Anti-Spam mit Real Time Detection, Antivirus, Intrusion
Detection, Web Filtering sowie die prozessorientierte eGUI® Technologie.
eGUI® Technologie
Die neue eGUI® Technologie von gateProtect zeichnet sich durch ihre
ergonomische Orientierung am Bearbeitungsprozess aus. Die Darstellung,
auch verschiedenster Anwendungen, ist immer konsistent und liefert genau
nur die Informationen, die der Anwender jeweils für den aktuellen
earbeitungsprozess benötigt. Anhaltspunkte für die Qualität
des gateProtect Bedienerkonzepts liefern die Dialogprinzipien zur ergonomischen
Softwaregestaltung wie sie in der internationalen Norm ISO 9241, Teil
110 formuliert sind.
Besondere Features
Extended User Authentication
Die Mehrzahl heutiger Firewall-Systeme unterstützt eine proxybasierte
User-Authentication. Das bedeutet, dass nur die Dienste, die mit Proxies
wie z.b. bei HTTP oder FTP, arbeiten, benutzerspezifisch vergeben werden
können. Die gateProtect Firewall verfügt über eine regelbasierte
Extended User-Authentication. Hier können für einen Benutzer
oder eine Benutzergruppe beliebig viele Dienste individuell zugeordnet
werden. Meldet sich ein Benutzer nun von einem Rechner bei der Firewall
an, so werden alle zugeordneten Dienste für den betreffenden Rechner
freigeschaltet.
VPN Gateway (SSL mit X.509 Zertifikaten + IPSec)
gateProtect bietet die gängigsten Formen von heutigen Site-to-Site
und Road Warrior VPN-Verbindungen via IPSec und SSL. Wizzards und die
eGUI® Technologie unterstützen die Verwaltung und Erstellung
solcher Verbindungen. Zusätzlich generiert die Firewall bei der
Einrichtung von VPN-Verbindungen externe Konfigurationsdateien. Diese
können sowohl bei der Einrichtung von Single-Click-Connections,
als auch für den Import auf der Firewall an einem entfernten Ort
für Site-to-Site Verbindungen verwendet werden. Darüber hinaus
bietet gateProtect eine IPSec-, sowie eine SSL Site-to-Site Lösung
mit X.509 Zertifikaten, die optional auch im Bridgemodus arbeiten kann.
Bei einer normalen Bridge werden zwei oder mehrere Netzwerkkarten so
zusammengehängt, dass sie ein logisches Netzwerk bilden. gateProtect
erlaubt dies nicht nur für Netzwerkkarten, sondern zusätzlich
auch für VPN-over-SSL Verbindungen. Dadurch ist es möglich,
Rechner an anderen Standorten genauso zu behandeln, als wären sie
vor Ort im lokalen Netzwerk.
Failover
Um die Verbindung ins Internet sicherzustellen, bietet gateProtect
das Failover-Merkmal. Zu diesem Zweck wird neben der Hauptverbindung
eine
zweite Notfallverbindung angelegt. Fällt die erste Hauptverbindung
aus, wird automatisch die Notfallverbindung aufgebaut und der Datenverkehr
mit dem Internet wird über die neue Verbindung geleitet. So können
aktuelle Geschäftsprozesse wie z.b. der E-Mail Versand und Empfang
sichergestellt werden.
Monitoring
Um die Belastung der Firewall einschätzen zu können ermittelt
sie fortwährend den Zustand ihrer Komponenten, z.B. der Festplatte,
des Prozessors oder ähnlich relevante Daten, die durchgehend aufgezeichnet
und ausgewertet werden. Mit dem Administrationsclient kann auf diese
Daten zugegriffen werden um in kritischen Situationen umgehend reagieren
zu können
Bridging
Durch das Bridging ist es möglich, Firewallfunktionalität in
ein bestehendes lokales Netz zu bringen. Dazu wird der zu schützende
Teil des Netzes wie z.B. die Server physikalisch vom Gesamtnetz getrennt
und durch eine Bridge auf der Firewall wieder zusammengeführt. Dort
können dann Zugriffsbeschränkungen, Proxies und Virenscan zwischen
den physikalischen Netzen eingerichtet werden. Eine Änderung
an den Netzwerken selber ist nicht notwendig. Zusätzlich zu den lokalen Netzwerkkarten erlaubt gateProtect es
auch, VPN-Tunnel in eine Bridge einzuhängen. Durch diese Besonderheit
erlaubt es die gateProtect Firewall, ein logisches Netz über verschiedene
Standorte im Internet zu verteilen.
Hochverfügbarkeit
Die Hochverfügbarkeit von gateProtect Firewall Systemen basiert
auf einem Aktiv/Passiv-System. Hierbei wird parallel zur primären
Firewall eine sekundäre Firewall installiert. Diese synchronisiert
sich fortwährend über dedizierte Verbindungen mit der primären
Firewall. Sie ist damit jederzeit in der Lage bei Ausfall der primären
Firewall, deren Arbeiten nahtlos und ohne manuellen Eingriff zu übernehmen.
Des Weiteren wird
der Zustand der primären Firewall durch verschiedene
Systeme überwacht. Werden dabei Probleme innerhalb der Firewall
festgestellt, schaltet sie sich ab. Die sekundäre Firewall gibt
daraufhin die synchronisierte Konfiguration frei und kann so direkt anstelle
der primären Firewall weiterarbeiten. Die Ausfallzeiten werden dadurch
minimiert und aufgetretene Probleme können in aller Ruhe beseitigt
werden.
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