Die
gateProtect Appliance GPX 800 wurde insbesondere für Netzwerke
mit einem erhöhten Anspruch an die Ausfallsicherheit
ausgelegt. Aufgrund der hohen Grundperformance ist die Appliance für
Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern ausgelegt. Die GPX 800 verfügt über
einen leistungsstarken aktiv/passive HA Modus sowie über redundante
Server Festplatten. Diese Kombination von Redundanz sowie hochwertigster
Hardware bringt eine besonders hohe
Ausfallsicherheit. Von den Features bietet diese Appliance alles was gateProtect
zu bieten hat und deckt damit auch die speziellsten Netzwerkwünsche
in großen
und komplexen Netzwerken ab.
eGUI® Technologie
Die neue eGUI® Technologie von gateProtect zeichnet sich durch ihre
ergonomische Orientierung am Bearbeitungsprozess aus. Die Darstellung,
auch verschiedenster Anwendungen, ist immer konsistent und liefert genau
nur die Informationen, die der Anwender jeweils für den aktuellen
earbeitungsprozess benötigt. Anhaltspunkte für die Qualität
des gateProtect Bedienerkonzepts liefern die Dialogprinzipien zur ergonomischen
Softwaregestaltung wie sie in der internationalen Norm ISO 9241, Teil
110 formuliert sind.
Besondere Features
Extended User Authentication
Die Mehrzahl heutiger Firewall-Systeme unterstützt eine proxybasierte
User-Authentication. Das bedeutet, dass nur die Dienste, die mit Proxies
wie z.b. bei HTTP oder FTP, arbeiten, benutzerspezifisch vergeben werden
können. Die gateProtect Firewall verfügt über eine regelbasierte
Extended User-Authentication. Hier können für einen Benutzer
oder eine Benutzergruppe beliebig viele Dienste individuell zugeordnet
werden. Meldet sich ein Benutzer nun von einem Rechner bei der Firewall
an, so werden alle zugeordneten Dienste für den betreffenden Rechner
freigeschaltet.
VPN Gateway (SSL mit X.509 Zertifikaten + IPSec)
gateProtect bietet die gängigsten Formen von heutigen Site-to-Site
und Road Warrior VPN-Verbindungen via IPSec und SSL. Wizzards und die
eGUI® Technologie unterstützen die Verwaltung und Erstellung
solcher Verbindungen. Zusätzlich generiert die Firewall bei der
Einrichtung von VPN-Verbindungen externe Konfigurationsdateien. Diese
können sowohl bei der Einrichtung von Single-Click-Connections,
als auch für den Import auf der Firewall an einem entfernten Ort
für Site-to-Site Verbindungen verwendet werden. Darüber hinaus
bietet gateProtect eine IPSec-, sowie eine SSL Site-to-Site Lösung
mit X.509 Zertifikaten, die optional auch im Bridgemodus arbeiten kann.
Bei einer normalen Bridge werden zwei oder mehrere Netzwerkkarten so
zusammengehängt, dass sie ein logisches Netzwerk bilden. gateProtect
erlaubt dies nicht nur für Netzwerkkarten, sondern zusätzlich
auch für VPN-over-SSL Verbindungen. Dadurch ist es möglich,
Rechner an anderen Standorten genauso zu behandeln, als wären sie
vor Ort im lokalen Netzwerk.
Traffic shaping & QoS
Das Traffic Shaping von gateProtect ist eine der umfangreichsten
Implementierungen am Markt. Für jedes Objekt auf dem Desktop lassen sich Maximal-
und Mindestbandbreiten festlegen. Darauf aufbauend kann dann für
die einzelnen Dienste der Traffic beeinflusst werden. Dadurch kann die
Verteilung der Bandbreite bis in jede Detailtiefe konfiguriert werden.
Eine weitere Besonderheit der gateProtect Lösung ist die Priorisierung
von Datenpaketen im VPN Tunnel mittels QoS. Dies ist wichtig für
zeitkritische Anwendungen, bei denen eine Verzögerung unerwünscht
ist. So kann z.B. bei gateProtect über einen VPN-Tunnel mittels
VoIP störungsfrei telefoniert werden und zwar unabhängig von
der Auslastung des Tunnels z.B. durch RDP oder Datendownloads
Hochverfügbarkeit
Die Hochverfügbarkeit von gateProtect Firewall Systemen basiert
auf einem Aktiv/Passiv-System. Hierbei wird parallel zur primären
Firewall eine sekundäre Firewall installiert. Diese synchronisiert
sich fortwährend über dedizierte Verbindungen mit der primären
Firewall. Sie ist damit jederzeit in der Lage bei Ausfall der primären
Firewall, deren Arbeiten nahtlos und ohne manuellen Eingriff zu übernehmen. Des Weiteren wird
der Zustand der primären Firewall durch verschiedene
Systeme überwacht. Werden dabei Probleme innerhalb der Firewall
festgestellt, schaltet sie sich ab. Die sekundäre Firewall gibt
daraufhin die synchronisierte Konfiguration frei und kann so direkt anstelle
der primären Firewall weiterarbeiten. Die Ausfallzeiten werden dadurch
minimiert und aufgetretene Probleme können in aller Ruhe beseitigt
werden.
HTTPs Scan
Das Scannen von HTTPs-Traffic auf der Firewall ist bei den meisten
Mitbewerbern nicht möglich. Diesen Umstand macht sich diverse
Schadsoftware wie Trojaner und Viren zu nutze und kommt durch diese
offene Tür unbehelligt ins interne Netz. Als einer von wenigen
Herstellern schließt die xUTM Appliance von gateProtect diese
Tür. Sie kann auch in verschlüsselten HTTPs Verbindungen
den Datenverkehr auf Viren und andere Schadsoftware scannen. Hierfür
wird auf der Firewall der Datenstrom entschlüsselt, analysiert
und, wenn keine Viren gefunden wurden, anschließend verschlüsselt
wieder versandt.
Load Balancing
gateProtect erlaubt es durch sein Load Balancing den Datenverkehr mit
dem Internet auf verschiedene Leitungen zu verteilen. Die Firewall
entscheidet dann bei jedem Verbindungsaufbau, welche Internetleitung
verwendet wird. In
der Regel wird eine solche Verteilung nach Protokollen vorgenommen.
gateProtect ermöglicht es darüber
hinaus jeder einzelnen Verbindung eine Leitung zuzuordnen. Auf diese
Weise kann die Nutzung der Internetverbindungen
bis in kleinste Detail geplant und optimiert werden.
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